BUJU-Rückblick

BUJU 2015 Erfurt Sauerlandkreis

Ankunft der Sauerländer

Eigentlich ist es nicht angemessen, dass ich hier einen BUJU-Rückblick schreibe, weil ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Und das „BUJU Gold“, das auf 50 Jahre Bundesjugendtreffen zurückblickte, habe ich auch verpasst – zu viel gab es im Café Seelsorge zu tun. Rein statistisch gesehen hat fast jeder Zehnte der rund 5000 Teilnehmer bei uns ein Gespräch geführt!

Aber auch als angegrauter Mitarbeiter nimmt man die Stimmung wahr, die hier herrscht. Draußen: eine bunte Zeltstadt, in deren Gängen gespielt, gelacht und Musik gemacht wird. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt und uns einige freundliche Sonnentage gegönnt, ohne dass es zu heiß wurde und die Sanitäter großflächig eingreifen mussten. Drinnen: ein Kommen und Gehen, viele Angebote an ganz unterschiedlichen Ständen, wo man sich informieren, unterhalten, beschenken und herausfordern lassen konnte. 5 Zentralveranstaltungen beschäftigten sich mit dem Thema „Heiliger Geist“ und seinen Konsequenzen – darauf bezog sich letztlich auch das Gesamt-Thema „ÜberReicher“, das deutlich lesbar auf den T-Shirts der Mitarbeiter prangte. Das klassische Seminarprogramm wurde abgelöst durch sogenannte Livestreams: thematische Kurzvorträge, deren Verfügbarkeit auch über das Handy abgerufen werden konnte. Der Sonntagnachmittag gehörte ebenfalls der Stadtaktion, bei der viele Teilnehmer sich durch öffentliche Vorführungen ebenso präsentierten wie mit Besuchen in einigen Seniorenzentren. Am Sonntagabend war dann die australische Band „Planetshakers“ ein Höhepunkt für alle, die etwas „auf die Ohren“ haben wollten.

BUJU 2015 Sauerlandkreis

Die Messe Erfurt bereit sich auf uns vor

Zwei Jahre Vorbereitung, und schon ist es wieder vorbei. 550 Mitarbeiter haben daran mitgewirkt, dass alles problemfrei über die Bühne gehen konnte. Viele von ihnen waren schon früher angereist und konnten am Freitagabend einen Mitarbeitergottesdienst mit Abendmahl feiern – dieses Mal zum Glück auch ohne Unwetter! (Vor zwei Jahren hätte uns ein Gewitter mit schweren Hagelschauern fast das BUJU verdorben, weil das einlaufende Wasser beinahe die Elektrik erreicht  hätte – und auch das Café Seelsorge stand kurz vor der Schließung.)

Was bleibt? Für mich persönlich wieder einmal die Erfahrung, dass Gott gerade solche „Highlights“ gebraucht, um Menschen anzusprechen. Aber auch die Wahrnehmung, wie viel Schweres schon unsere Teenies und Jugendlichen mit sich herumschleppen. Viele von ihnen nutzen die Anonymität des Café Seelsorge, um darüber zu sprechen. Der Persönlichkeitstest, den die Allianz-Mission anbot, fand ungeheuer viel Interesse – auch ein Indiz dafür, dass junge Menschen auf der Suche nach sich selber sind. Beten wir dafür, dass sie viel Segensreiches mitgenommen haben und damit in unseren Gemeinden auch einen Platz finden.

Ursula Schröder

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